Das Putzen des Pferdes
 

Regelmäßige Putzarbeit dient nicht nur der Sauberkeit des Pferdes, sondern massiert ebenso die Haut, regt den Kreislauf an und verbessert den Zustand des Fells. Stallpferde sollten wenigstens einmal täglich gründlich geputzt werden, Weidepferde vor dem Reiten und in gewissen Abständen im Winter, damit das Winterfell nicht zu sehr verfilzt.

  Gründliches Putzen erfolgt, wenn das Pferd (z.B. auch nach der Arbeit) trocken ist. Zunächst werden die Hufe ausgekratzt, wobei vom Ballen zur Zehe hin gearbeitet und alle Erde aus Sohle und Strahlfurchen entfernt wird. Dann entfernt man trockenen Schlamm und Schweiß mit der Wurzelbürste oder dem Plastikstriegel (nicht am Kopf, dort verwendet man die Kardätsche). Nun wird mit der Kardätsche der ganze Körper des Pferdes, dem Haarstrich folgend, gründlich gebürstet, wobei ab und zu die Kardätsche am Striegel abgestreift werden sollte. Schließlich benutzt man ein weiches Tuch, mit dem man den Körper nochmals leicht abreibt. Damit wird der letzte Staub entfernt und das Fell glänzend. Zur kompletten Pflege gehört die anschließende Massage der Muskeln des Pferdes. Hierzu zieht man ein fest zusammengedrehtes Strohbüschel mit festem Druck in Haarrichtung über die bemuskelten Körperteile, wobei Kopf, Bauch und untere Gliedmaßen ausgelassen werden.

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Das Recht: (Erste Hilfe bei Unfällen mit Pferden)

Bei Unfällen oder Verletzungen eines Menschen ist man grundsätzlich zur Hilfeleistung verpflichtet, sofern sie ohne unzumutbare Gefährdung der eigenen Gesundheit möglich ist.

Bei Pferden gilt das jedoch nur, wenn eine schnelle Hilfe durch den Besitzer oder dessen Personal nicht zu erwarten ist und das Eingreifen dem Tier schwere und längere Qualen erspart. Zudem muß diese Hilfe ohne Gefährdung der eigenen Sicherheit möglich sein.

Bei Personen, die gewerblich mit fremden Pferden Umgang haben, wie zum Beispiel Reitstallbesitzer, Reitlehrer, Ausbilder usw., gibt es jedoch eine Verpflichtung zur Ersten Hilfe; sie müssen zudem im Rahmen der Sorgfaltspflicht ihres Berufes genügend Verbandstoffe bereithalten.

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Sinnesorgane des Pferdes

Der besonders gut entwickelte Geruchs- und Geschmackssinn des Pferdes ermöglicht ihm, verschiedene Pflanzen auf der Weide zu unterscheiden. Es merkt sofort, wenn im Futter Medizin enthalten ist oder ihm Futter vorgeschüttet wird, das es nicht mag. Das Beschnuppern fremder Pferde oder deren Exkremente ist wichtig für das Sozialverhalten; es läßt die Stute das Fohlen (und umgekehrt) wiedererkennen.

Der Tastsinn ist ebenfalls wichtig. Das Pferd benutzt die empfindliche Nase mit den langen Tasthaaren, um fremde Gegenstände zu untersuchen.

Pferde können außerdem vermutlich auch Vibrationen im Boden wahrnehmen und ihre Herkunft bestimmen, sofern sie ihnen bekannt ist.

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Pferdekauf

Es gibt kaum einen Pferdefreund, der nicht gern selbst ein Pferd sein eigen nennen möchte. Zunehmend ist auch die heranwachsende Jugend sehr an der Pferdehaltung und -betreuung interessiert. Manche Schulkinder verbringen viele Stunden auf nahegelegenen Reiterhöfen und sind gern bereit, dort kostenlose Dienstleistungen zu erbringen, wenn ihnen nur die Möglichkeit gegeben ist, den Pferden nahe zu sein. Wenn also schon die Eltern nicht selbst mit dem Gedanken an ein eigenes Pferd spielen, so sorgen oft die Kinder mit ihrer unbefangenen Bitte nach dem eigenen Pony oder Pferd dafür, daß man sich ernsthaft mit den Möglichkeiten und Gegebenheiten eines Pferdekaufes auseinandersetzen muß.

Nur wenige haben Platz und Geld genug, solche Wünsche ohne weiteres zu erfüllen. Meist muß das eigene Pferd anderweitig untergebracht werden. Die Pflege und Fütterung einem Reitstall zu übertragen und das Pferd dort untergestellt zu lassen, wirft neben dem Kostenfaktor auch die Zeitfrage (An- und Abfahrt, wie oft wöchentlich usw.) auf.

Doch gehen wir der Reihe nach vor und beleuchten die sich aus der Idee eines Pferdekaufes ergebenden Fragen im einzelnen:

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